Paradise Cat`s Cattery

 

Wir, das heißt, mein Mann und ich, mit unseren
beiden Kindern, züchten seit 15 Jahren Ragdolls.

In unserer Cattery, leben neben unseren Zuchttieren zwei Kastraten.
Zum einen ist da die „Holly von Laksmi Mandhir“. Holly ist eine
Seal-colourpoint Ragdoll und hat bereits das stramme Alter von
17 Jahren. Sie ist sehr groß und kräftig und wiegt ca. 9 kg.
Sie ist zudem für ihr Alter auch noch sehr flott auf den Beinen.

Holly ging am 8. August 2008 im Alter von
18 Jahren über die Regenbogenbrücke.
Sie war unsere erste Ragdoll.


Zum anderen war da noch unser Gr. Int. Premior
"Danillo`s Dream of Charming Beam". Danni war ein
Lilac-bicolour Ragdoll und hatte als Premior, zu seinen vormals
zahlreichen Showerfolgen als Kater, seinen letzten Auftritt im Juni 2003,
bei dem er die dritte Auszeichnung zum angehenden Europa Premior
erwarb. Danach ging unser Liebling in den wohlverdienten Ruhestand.
Unser lieber Danni ging am 5. August 2006 über die Regenbogenbrücke.
Er war einer der absoluten Schmusebären in unserer Cattery.
Wir halten ihn immer in Ehren.


Dazu gibt es jetzt noch eine weitere Katze die wir aus der Zucht
genommen haben und die bei uns bleibt - unsere Evi ( "Flubber Eveline" ).
 
 

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Unser Zuchtkater Randy
bringt alle Eigenschaften eines wesensstarken,
großen und kräftigen Ragdollkaters mit, die ausschlaggebend für einem,
dem Standard entsprechendem Zuchtkater sind. Er hat überdies einen
sagenhaften lieben, unbeschreiblichen Charakter. Ein Kater gegen den
seine Babys so winzig aussehen, der jedoch in der Wurfkiste, die Mutter
und ihre Babys zugleich liebevoll putzt. Wir sind mit seiner Körper-
und charakterlichen Entwicklung nun mehr als zufrieden.

Randy ist ein Blue-mitted Schmusekater, der seinem ansprechenden
Harem, welches aus drei Ragdolldamen besteht, das Leben versüßt.
 Dragonpaws Maja, eine Seal-tortie-bicolour Ragdoll mit excelenten Points,
einer tollen Ausstrahlung und einem superliebem Charakter.
Ally, eine schöne Blue-tortie-bicolour Ragdoll kräftigen Typs
 und Dragonpaws Hermine eine klassisch schöne Blue-mitted
mit einer traumhaften blauen Augenfarbe.

Alle sind, wie es bei Ragdolls ja auch sein sollte, sehr lieb und
ausgeglichen. Sie leben mit uns in einem 160 m² großem Haus
und sind hier voll in unserem Familienleben integriert. Sie sind
bei allem Neuen als erstes mit der Nase dabei und die Kinder
haben ihre Freude daran.

 

                                                                                               

Unsere Meinung über das 

Züchten von Katzen im Allgemeinen.

                                                                                               

 

Wer ist Züchter ?

Gewiß nicht derjenige, der glaubt, man brauche seiner „vermählungswilligen“ Kätzin lediglich die Tür zu öffnen, damit sie draußen den ständig paarungsbereiten Nachbarkater eheliche. So einfach liegen die Dinge nicht.

Auch wer seiner rolligen Kätzin die Paarung mit dem erstbesten gleichrassigen Kater gestattet, allein, um einerseits die Freude der Katzenaufzucht genießen und andererseits später „Rassekatzen“ abgeben zu können, darf sich in Wahrheit nicht als seriöser Züchter bezeichnen.

Selbst dann, wenn er keineswegs die Absicht hat, seine Kätzin am laufendem Bande Mutter werden zu lassen, kann man ihn im Grunde nur „Vermehrer“ nennen.

Denn mit wirklichem Züchten hat sein gedankenloses Handeln nichts zu tun.

Züchten bedeutet vielmehr, ein sorgfältig geplantes Zuchtvorhaben in die Tat umzusetzen und eine Rasse mit Hilfe bestgeeigneter Zuchtkatzen im Rahmen ihres Rassestandards beständig und konsequent zu vervollkommnen.

Dabei sollten selbstverständlich alle Vorbedingungen erfüllt werden, die einen ordnungsgemäßen Verlauf von Zucht und Aufzucht gewährleisten.

An erster Stelle der Eigenschaften, die einen ernsthaften Züchter kennzeichnen, stehen Achtung und Liebe gegenüber allem Lebendem, einschließlich des Menschen, zu dessen Freude er ja Katzen züchtet.

 

                                                                                                                                      

 

 

Mit einer Katzenzucht Geld verdienen ?

 

Ein folgenschwerer Irrtum

Mit finanziellem Gewinn lässt sich die Katzenzucht auf tierschützerisch-legalem und Vereinsabhängigem Wege niemals realisieren. Die Gründe dafür sind vielgestaltig und liegen eigentlich auf der Hand. Diese Ausführungen sollen dazu beitragen, die allenthalben herrschende Fehleinschätzung  richtig zu stellen. 

Wer also planen sollte, mit der Zucht von Katzen sein Geld zu verdienen, sollte ihnen Aufmerksamkeit schenken. Andernfalls könnte es geschehen, dass er nach kürzerer oder längerer Zeit bitterster Erfahrungen einsehen muß, sein Vorhaben unter falschen Vorraussetzungen begonnen zu haben. Leider kommt diese Einsicht nicht selten zu spät!

 

Räumliche Bedingungen

Eine Katze ist zwar kein grundsätzlicher Einzelgänger, lehnt es aber entschieden ab, auf Dauer mit ihr unsympathischen Artgenossen auf engem Raum zusammenzuleben.

Wer beabsichtigt, nach und nach mehrere Zuchtkatzen zu halten, benötigt demzufolge ein ganzes Haus, zumindest aber eine weitgeräumige Wohnung.

Nur dies gestattet die Aufteilung der Katzen in „Kleinstfamilien“, damit ihnen gesundheitsgefährdende Stresssituationen, die z.B. bei der Aufzucht eines Wurfes für die Mutterkatze entstehen können, erspart bleiben. Ein solches Anwesen aber verursacht naturgemäß erhebliche Kosten!

 

Ernährung, Pflege

Ein Katzenzwinger ( Cattery ) setzt sich meist aus einer oder mehreren Kätzinnen, einem oder mehreren eigenen Zuchtkatern, deren Nachwuchs sowie einer oder mehreren „Katzen außer Dienst“, d.h. Kastraten, zusammen. Sie alle bedürfen ständiger liebevoller Zuwendung und Fürsorge.

Von guten Worten allein aber lässt sich eine solche Katzenfamilie nicht erhalten. Für erstklassige, qualitativ hochwertige Nahrung ist täglich mit einem bestimmten, dem jeweiligen Alter der Katzen angemessenen Aufwand zu rechnen.

Die Preise für Markennahrung sind Katzenfreunden gut bekannt. Wie hoch sich die kosten für 3-5 Zuchtkatzen belaufen, vermag sich jeder auszurechnen, wobei etwaige Würfe mit in die Kostenrechnung einspielen. Zudem kommen evtl. noch ein bis zwei Rentner bzw. Kastraten hinzu : Eine Summe, die regelmäßig zur Verfügung stehen muß, Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr!

Doch nicht allein die Nahrungsbeschaffung, sondern auch die regelmäßige Bereitstellung und Entsorgung der Streu für eine ausreichende Anzahl von Toilettenschalen für sämtliche kätzischen Hausbewohner gehört zu den unumgänglichen Aufwendungen! All dies kostet auch Zeit.

 

Schonung der Zuchtkatzen

Ein weiterer wesentlicher Punkt, der oft nicht in Betracht gezogen wird, ist der, daß eine Mutterkätzin frühestens nach etwa acht Monaten erneut Nachwuchs haben darf.

Diese Zeitspanne zwischen den Geburten braucht sie, um gesund zu bleiben und sich jeweils von ihren anstrengenden Mutterpflichten zu erholen.

Eine Zuchtkatze darf innerhalb von zwei Jahren nur drei Würfe großziehen, je nach Verein können auch nur zwei Würfe in drei !! Jahren erlaubt sein, die normalerweise auch einer zusätzlichen Wurfkontrolle unterliegen.

 

Der Zuchtkater

Für Zuchtkater gilt das gleiche. Selbst bei bester Pflege und Ernährung sind sie keineswegs unbegrenzt zeugungsfähig. Wer dies nicht bedenkt, riskiert deren eigenes als auch die Gesundheit und Widerstandsfähigkeit ihres zu erwartenden Nachwuchses.

Die Haltung potenter Kater ist aufwendig und kostspielig. Sie benötigen ihr eigenes Domizil, dürfen sich aber trotzdem nicht isoliert fühlen. Isolierte Kater neigen meist aus Unzufriedenheit, über die fehlende Damenwelt, zum markieren und sind oft sehr unruhig. Dies stellt für den Kater eine hohe körperliche Belastung dar und bedarf entsprechender Nahrung. Der Züchter muß hier zum Wohle des Katers einen Ausgleich schaffen und dem Tier entsprechenden Auslauf etc. bieten  um der Gefahr der Isolierung entgegen zu wirken.

Insgesamt hohe Vorausleistungen, die einen Zuchtaufbau ohne gesunde finanzielle Basis bereits von Anbeginn in Frage stellen!

 

Nachwuchs

Das Aufziehen des Nachwuchses erfordert die ganze persönliche Zuwendung des Züchters. Ist die Katzenfamilie für mehrere Stunden täglich regelmäßig sich selbst überlassen, kann es geschehen, daß z.B. Unregelmäßigkeiten falsch gedeutet, Unfälle übersehen oder Krankheitsanzeichen nicht rechtzeitig erkannt werden.

Nur durch engen menschlichen Kontakt von der ersten Minute ihres Lebens an werden die Jungtiere zu freundlichen, aufgeschlossenen sowie menschenbezogenen Hausgenossen heranwachsen, denen später jedermann vom ersten Kennen lernen an Zuneigung entgegen bringt.

Um Interessenten für den Nachwuchs zu finden bedarf es oftmals mehrerer kostspieliger Anzeigen im „Tiermarkt“. Besonders in den Sommermonaten (Urlaubszeit) ist die Veröffentlichung von bis zu acht Anzeigen in Fachzeitschriften durchaus keine Seltenheit. Insgesamt also eine verlustreiche Bilanz, über die nicht gern gesprochen wird.

 

 Tierarzt

Sobald nach sorgsamer Aufzucht der Jungkatzen der unvermeidliche Abschied naht, lässt ihnen ein verantwortungsvoller Züchter außerdem den besten Schutz angedeihen, den es gibt: Sie werden vom Kleintierarzt Impfungen gegen Katzenseuche, Schnupfen usw. erhalten.

Jedoch nicht allein der Katzennachwuchs, sondern alle anderen Mitglieder einer gut geführten Cattery genießen regelmäßig, durch die jährliche Nachimpfung, diesen Schutz. Für Krankheiten aller Art ist ebenfalls der Tierarzt zuständig.

Das Erkrankungsrisiko, vor allem aber das Ansteckungsrisiko z.B. bei einer Bindehautentzündung oder Dergleichen, in Gemeinschaft lebender Katzen ist ohnehin erhöht.

Tierarzthonorare können infolge solcher Infektionssituationen ins Uferlose steigen.

Zudem bedeutet dies unweigerlich Einbuße an Qualität.

 

Züchterische Verpflichtungen

Ein besonders wichtiger Punkt findet gleichfalls höchst selten Beachtung: Für einen jungen Züchter ist es unerlässlich, sich um einen „guten Namen“ in der „Welt der Cat Fancy“ zu bemühen. Es bleibt ihm deshalb nicht erspart, sich entsprechend bekannt zu machen. Zunächst muß er einem seriösen Zuchtverein beitreten, der international anerkannte Stammbäume ( Ahnentafeln, Pedigrees ) für den künftigen Katzennachwuchs aus seinem Haus erstellt und über eine korrekte Zuchtbuchführung verfügt.

Weitere kostenintensive Voraussetzungen zur Bekanntmachung seines Cattery-Namens sind regelmäßige Anzeigen in Fachzeitschriften sowie häufigere Ausstellungsbesuche, um Mitzüchter und Interessenten kennenzulernen und den Bekanntheitsgrad seiner Cattery zu steigern. Darüber hinaus ist Qualität in jeder Hinsicht erforderlich!

Für den Züchter ist es nicht leicht, sich einen guten Ruf in der Katzenwelt zu schaffen, doch mindestens ebenso schwer ist es, sich den einmal erworbenen Ruf gleichbleibend zu erhalten. Es sind die Unwägbarkeiten, die nicht voraussehbaren Zwischenfälle, die innerhalb kürzester Frist eine mühevoll aufgebaute Zucht vernichten können.

Nur eine wirkliche Hobbyzucht auf von vornherein gesunder finanzieller Basis, ohne jeden Hintergedanken an materiellen Gewinn für die eigene Person, ist die angemessene Grundlage!

Ein weises Wort lautet zu Recht: Der Mensch sorgt sich zwar um das Wohl und Wehe der Wesen, MIT denen er lebt, selten jedoch um das derjenigen, VON denen er lebt. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Wer die geschilderten Vorbedingungen nicht beachtet, wird aus den naheliegenden Gründen über kurz oder lang scheitern!

Katzenzucht fordert einen hohen ideellen, persönlichen und materiellen Einsatz. Was der Katzenfreund dabei zu gewinnen vermag, sind die dauerhafte Zuneigung, Zufriedenheit und Gesundheit seiner Katzen, und nicht zuletzt die gleichbleibend gute Qualität des in seiner Cattery heranwachsenden Katzennachwuchses.

                                                                                                          

 

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